Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen Kaninchenrettung. Er soll in das Vereinsregister
eingetragen werden. Nach Eintragung lautet der Name des Vereins:
Kaninchenrettung e.V..
(2) Der Vereinssitz ist Langenhainer Str.9, 35510 Butzbach
(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr
(01.01. des Jahres bis 31.12. des Jahres).

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit

(1) Zweck des Vereins sind die Information und die Beratung über eine artgerechte
Kaninchenhaltung.
Nicht artgerechte Haltung soll dabei durch Gespräche, Informationsmaterial und
notfalls Einschaltung der zuständigen Behörden beseitigt werden.
Neben der Informationstätigkeit umfasst der Vereinszweck auch die Aufnahme
hilfebedürftiger Kaninchen sowie deren Vermittlung in artgerechte Haltung.
Vom Vereinszweck ausdrücklich ausgeschlossen ist die Unterstützung der
Zucht von Kaninchen zu Versuchstierzwecken, kommerziellen oder sonstigen
Zwecken. Zudem wird der Vereinszweck durch die Beratung insbesondere über
Anschaffung, Haltung, Ernährung und Krankheiten von Kaninchen verwirklicht.
Diese Beratung erfolgt kostenlos per Telefon, Email oder vor Ort.
Der Verein tritt bei der Vermittlung von Kaninchen unterstützend auf, vermittelt
Kaninchen aus eigenen Pflegestellen und bietet Notfalltieren vorübergehende
Unterkunft. Ferner arbeitet der Verein mit anderen Tierschutzorganisationen im Wege
gemeinsamer Informationsveranstaltungen und gegenseitiger Hilfe bei Notfällen
zusammen.
(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(3) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.
(4) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
(5) Es darf keine Person begünstigt werden durch Ausgaben, die dem Zweck des
Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung.
(6) Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer
Eigenschaft als Mitglieder auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 3 Mitgliedschaft in anderen Organisationen

(1) Der Verein kann Mitglied in weiteren Organisationen werden.
(2) Der Verein regelt in Einklang mit den Satzungen und Ordnungen der anderen
Organisationen seine Angelegenheiten eigenverantwortlich.

§ 4 Rechtsgrundlage

(1) Die Rechte und Pflichten der Mitglieder werden ausschließlich durch die
Satzung des Vereins geregelt.
(2) Die Rechte und Pflichten der Organe werden ausschließlich durch die Satzung
des Vereins geregelt.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person, aber auch jede juristische
Person werden.
(2) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher
unterschriebener Mitgliedsantrag.
(3) Der Antrag von beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen,
muss zusätzlich von deren gesetzlichen Vertretern unterschrieben sein. Diese
verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt
Geschäftsfähigen.
(4) Über die Aufnahme entscheidet nach Abgabe des Aufnahmeantrages der
Vorstand nach seinem Ermessen. Der Vorstand soll eine ablehnende
Entscheidung gegenüber dem Antragsteller begründen.
(5) Die Entscheidung des Vorstandes zur Aufnahme eines Mitgliedes ist nur
rechtswirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied den Mitgliedsbeitrag bezahlt
hat.
(6) Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet
a) durch Austritt auf Grund einer schriftlichen Erklärung,
b) durch Ausschluss aus dem Verein auf Grund eines Beschlusses des Vorstandes,
c) mit dem Tod des Mitgliedes als natürliche Person,
d) mit der Auflösung des Mitgliedes als juristische Person.
(2) Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand oder gegenüber einem
Vorstandsmitglied zu erklären. Die Erklärung ist sofort wirksam.
(3) Durch die Beendigung der Mitgliedschaft bleiben die auf Grund der bisherigen
Mitgliedschaft entstandenen Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein
unberührt.
(4) Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Anteil am
Vereinsvermögen.
(5) Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf Rückzahlung
bereits bezahlter Beiträge.

§ 7 Ehrenmitgliedschaft

Personen, die sich um die Aufklärung über artgerechte Kaninchenhaltung bzw. um
die Förderung des Vereins besonders verdient gemacht haben, können auf
Beschluss des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
§ 8 Ausschließungsgründe aus dem Verein
(1) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in
schwerwiegender Weise gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat.
(2) Ein Mitglied kann aus dem Verein auch dann ausgeschlossen werden, wenn es
den Vorsatz hatte, in schwerwiegender Weise gegen die Interessen des
Vereins zu verstoßen.
(3) Insbesondere kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden bei
Eintritt nachstehend bezeichneter Fälle:
a) wenn die Pflichten als Vereinsmitglied gröblich und schuldhaft verletzt werden,
b) wenn das Mitglied seinen dem Verein gegenüber eingegangenen
Verpflichtungen, insbesondere der pünktlichen Beitragszahlung, trotz
schriftlicher Mahnung nicht nachkommt,
c) wenn das Mitglied den Grundsätzen der Satzung schuldhaft zuwiderhandelt
und gegen die gewöhnlichen Regeln des Tierschutzes verstößt.
(4) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor einer Entscheidung über
den Ausschluss hat der Vorstand das betroffene Mitglied durch Einschreiben zu
einer schriftlichen Verhandlung einzuladen. Die Entscheidung hat mit
Zweidrittelmehrheit zu erfolgen und ist dem Betroffenen schriftlich mittels
Einschreiben zuzustellen.

§ 9 Mitgliedsbeiträge

(1) Von den Mitgliedern werden Mitgliedsbeiträge erhoben.
(2) Höhe und Fälligkeit der Beiträge werden von der Mitgliederversammlung
beschlossen.
(3) Auf Antrag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung für alle Mitglieder
Zahlungsbedingungen entscheiden.
Im Einzelfall kann der Schatzmeister in Abstimmung mit dem Vorstand mit
einzelnen Mitgliedern andere Zahlungsbedingungen vereinbaren.
(4) Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen befreit.
(5) Der Vorstand kann im Einzelfall Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder
stunden.
(6) Bei Schülern, Studenten und Auszubildenden ist der Mitgliedsbeitrag um 50%
reduziert.
(7) Aktive Vereinsmitglieder verpflichten sich durch die aktive Mitgliedschaft zu 8
Pflichtarbeitsstunden pro Jahr. Diese Arbeitsstunden können durch aktive Mithilfe in
der Vereinsstation, Anwesenheit bei Infoständen oder administrative Tätigkeiten am
Computer geleistet werden.
a) Bei Nichterfüllung wird eine Ausgleichszahlung von 6,25 / Arbeitsstunde fällig.

§ 10 Rechte der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt zur Teilnahme am allgemeinen Vereinsleben und
zu dessen aktiver Gestaltung.
(2) Die Mitglieder sind insbesondere berechtigt:
a) durch Ausübung des Stimmrechtes an den Beratungen und
Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen,
b) die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierfür getroffenen
Bestimmungen zu nutzen,
c) an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
(3) Die Mitglieder sind berechtigt zur Mitwirkung in den Organen des Vereins.
(4) Die Mitglieder sind zur Ausübung des Stimmrechts berechtigt ab dem
vollendeten 18. Lebensjahr.

§ 11 Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind verpflichtet zur Teilnahme am allgemeinen Vereinsleben und zu
dessen aktiver Gestaltung.
(2) Die Mitglieder sind insbesondere verpflichtet:
a) die Satzung des Vereins zu befolgen,
b) nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln,
c) die durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegten Beiträge pünktlich zu
bezahlen,
d) an den Veranstaltungen des Vereins nach Kräften und Möglichkeit mitzuwirken,
e) in allen aus der Mitgliedschaft zum Verein erwachsenden Rechtsangelegenheiten
zunächst den Vorstand in Anspruch zu informieren und sich mit ihm zu beraten.

§ 12 Organe des Vereins

(1) Die Organe des Vereins sind:
a) der Vorstand,
b) die Mitgliederversammlung.
(2) Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane beschließen.
(3) Der Vorstand kann die Bildung weiterer Vereinsorgane beschließen.

§ 13 Zusammensetzung und Vertretungsmacht des Vorstandes

(1) Der Vorstand besteht aus drei Personen:
a) dem Ersten Vorsitzenden,
b) dem Zweiten Vorsitzenden,
c) dem Schatzmeister,
Diese drei Personen bilden den Gesamtvorstand.
(2) Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch den Ersten Vorsitzenden und
den zweiten Vorsitzenden vertreten. Beide sind einzeln vertretungsberechtigt.
(3) Die Alleinvertretungsvollmacht jedes einzelnen Vorstandsmitglieds ist auf
Geschäfte, die der angemessenen Erfüllung des Vereinszwecks dienen,
beschränkt.
(4) Die Alleinvertretungsmacht der Ersten Vorsitzenden erstreckt sich insbesondere
Auch auf die Anmeldung zur Eintragung ins Vereinsregister sowie später
erforderliche Änderungen.

§ 14 Zuständigkeit des Vorstandes

(1) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und erledigt alle Angelegenheiten
und Verwaltungsaufgaben des Vereins, soweit diese nicht durch Satzung oder
Gesetz anderen Organe des Vereins zugewiesen sind.
(2) Der Vorstand ist insbesondere zuständig für folgende Angelegenheiten:
a) Einberufung, Vorbereitung und Leitung der Mitgliederversammlung sowie
Aufstellung der Tagesordnung,
b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlungen,
c) Erstellung des Jahresberichtes für das Geschäftsjahr
d) Buchführung im Geschäftsjahr,
e) Aufnahme von Mitgliedern.

§ 15 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei
Jahren gewählt, wobei der Vorstand auch nach Ablauf der Amtsdauer bis zur
Neuwahl im Amt verbleibt.
(2) Eine Wahl ist auch in Abwesenheit des zu Wählenden möglich sofern dieser die
Wahl annimmt oder die Annahme durch einen Vertreter erklären lässt.
(3) Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden.
Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu bestimmen.
(4) Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsdauer aus dem Vorstand aus,
kann der Gesamtvorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen ein
Ersatzmitglied wählen.
(5) Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines
jeden Vorstandsmitgliedes.

§ 16 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes

(1) Der Vorstand beschließt in Sitzungen.
(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder des Vorstandes
eingeladen wurden und mindestens drei Mitglieder anwesend sind.
(3) Die Einladungen zu den Sitzungen erfolgen grundsätzlich durch den Ersten
Vorsitzenden, im Verhinderungsfall durch den Zweiten Vorsitzenden. Eine
Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden.
(4) Für Sitzungen sollte die Einberufungsfrist von mindestens einer Woche
eingehalten werden.
(5) Im begründeten Einzelfall kann zu einer Sitzung mündlich und ohne Einhaltung
der Einberufungsfrist eingeladen werden. Die Begründung ist zu Beginn der
Sitzung vorzutragen.
(6) Die Sitzungen leitet der Erste Vorsitzende, im Verhinderungs- oder
Vereinbarungsfall der Zweite Vorsitzende.
(7) Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen
Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Ersten
Vorsitzenden.
(8) Der Vorstand kann mit einfacher Stimmenmehrheit Beisitzer mit besonderen
Aufgabengebieten bestimmen. Die Beisitzer sind jedoch nicht stimmberechtigt
und nicht berechtigt zur Vertretung des Vereins. Die Beis itzer haben eine
beratende Stimme.
(9) Der Vorstand kann Geschäftsordnungen erlassen.
(10) Die Abstimmungen sind offen durchzuführen.

§ 17 Einberufung der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung soll mindestens einmal im Jahr stattfinden.
(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand schriftlich oder in Textform unter
Angabe der Tagesordnung einberufen.
(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt grundsätzlich im 3. Quartal eines
Jahres und hat unter Einhaltung einer Frist von 10 Tagen zu erfolgen. Die Einladung
erfolgt in Textform.
(4) Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es für alle
Mitglieder zugänglich auf der vereinseigenen Internetseite veröffentlicht wurde. Es
besteht eine eigenständige Informationspflicht für Vereinsmitglieder.
(5) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der
Mitgliederversammlung die Ergänzung der Tagesordnung verlangen.
Das Verlangen hat in Textform gegenüber dem Vorstand zu erfolgen.
Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die
Ergänzung bekannt zu geben.
(6) Innerhalb einer Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung und während der
Mitgliederversammlung gestellte Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung
können nach Entscheidung der Mitgliederversammlung mit zwei Drittel Mehrheit
der abgegebenen gültigen Stimmen zugelassen werden.
(7) Die Mitgliederversammlung findet grundsätzlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit
statt. Gäste sind im Vorfeld anzumelden.

§ 18 Zuständigkeit und Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben, soweit diese
Aufgaben nicht dem Vorstand oder anderen Organen des Vereins obliegen.
(2) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für folgende Angelegenheiten:
a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes für das alte Geschäftsjahr,
b) Entlastung des Vorstandes,
c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,
d) Festsetzung der Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge,
e) Änderung der Satzung,
f) Auflösung des Vereins.

§ 19 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein
Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Mitgliederversammlung einen
Versammlungsleiter.
(2) Für die Dauer der Durchführung von Wahlen wählt die Mitgliederversammlung
einen Wahlausschuss und überträgt dem Wahlausschuss die
Versammlungsleitung.
(3) Die Abstimmung ist offen durchzuführen. Wenn ein Drittel der
stimmberechtigten Mitglieder ein anderes Stimmrechtsverfahren verlangt, so
hat der Versammlungsleiter die Durchführung dieses Stimmrechtsverfahrens zu
bestimmen.
(4) Die Mitgliederversammlung ist ungeachtet der Anzahl der anwesenden
Mitglieder beschlussfähig.
(5) Für den Fall der Änderung des Vereinszweckes oder der Vereinsauflösung ist
die Mitgliederversammlung beschlussfähig, wenn mindestens 75% der anwesenden,
stimmberechtigten Mitglieder dies beschließt.
(6) Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Stimmübertragungen sind nur
durch schriftliche Vollmachterteilung gestattet. Ein Mitglied ist nicht
stimmberechtigt, wenn es mit der Beitragszahlung drei Monate im Rückstand ist.
(7) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher
Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Die Vereinsauflösung bedarf einer Mehrheit von 75% der abgegebenen
gültigen Stimmen.
Die Änderung des Vereinszweckes bedarf ebenfalls einer Mehrheit von 75%
der abgegebenen gültigen Stimmen.
(8) Die Vorstandsmitglieder werden einzeln gewählt, zuerst der Erste Vorsitzende,
dann der Zweite Vorsitzende, danach die übrigen Vorstandsmitglieder.
Es gilt der Kandidat als gewählt, der die meisten gültigen Stimmen auf sich
vereinen kann.
(9) Der Verlauf und die Verhandlungen der Mitgliederversammlung sind zu
protokollieren. Das Protokoll hat zu enthalten:
– Ort und Zeit der Versammlung,
– Namen der vertretenen Mitglieder,
– Tagesordnung,
– Wortlaut der gefassten Beschlüsse,
– Abstimmungsergebnisse.
Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

§ 20 Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung

(1) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen,
wenn es das Interesse des Vereins erfordert.
(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand auch
einzuberufen, wenn der Vorstand die Einberufung aus anderen dringenden
wichtigen Gründen beschließt.
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand auch
einzuberufen, wenn es ein Drittel der Mitglieder beantragt, wobei der Antrag
schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe zu erfolgen hat.
(4) Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist spätestens acht Wochen nach
Bekanntwerden des Erfordernisses oder Vorlage des Antrages durchzuführen.
(5) Im Übrigen gelten für die Einberufung einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung die Regelungen des § 17.
§ 21 Vertretung durch Mitglieder, Spendenquittungen
(1) Für den Bereich der Aufnahme und Vermittlung von Pflegetieren handeln die
Mitglieder im Namen des Vereins.
(2) Spendenquittungen dürfen durch jedes Vorstandsmitglied ausgestellt werden.

§ 20 Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung

(1) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen,
wenn es das Interesse des Vereins erfordert.
(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand auch
einzuberufen, wenn der Vorstand die Einberufung aus anderen dringenden
wichtigen Gründen beschließt.
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand auch
einzuberufen, wenn es ein Drittel der Mitglieder beantragt, wobei der Antrag
schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe zu erfolgen hat.
(4) Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist spätestens acht Wochen nach
Bekanntwerden des Erfordernisses oder Vorlage des Antrages durchzuführen.
(5) Im Übrigen gelten für die Einberufung einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung die Regelungen des § 17.

§ 21 Vertretung durch Mitglieder, Spendenquittungen

(1) Für den Bereich der Aufnahme und Vermittlung von Pflegetieren handeln die
Mitglieder im Namen des Vereins.
(2) Spendenquittungen dürfen durch jedes Vorstandsmitglied ausgestellt werden.

§ 22 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung
beschlossen werden. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von neun Zehntel
der abgegebenen gültigen Stimmen.
(2) Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Erste
Vorsitzende und die Zweiten Vorsitzenden gemeinsam die Liquidatoren.
(3) Sofern mit der Auflösung des Vereins eine Änderung der Rechtsform oder eine
Verschmelzung mit einem anderen gleichartigen Verein angestrebt wird und
durch den neuen Rechtsträger die unmittelbare und ausschließliche Verfolgung
des bisherigen Vereinszweckes gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen
auf den neuen Rechtsträger über.
(4) Im Falle der Liquidation oder dem Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke, fällt
das Vereinsvermögen an den Deutschen Tierschutzbund e. V., wobei dieser
Verband das Vereinsvermögen unmittelbar und ausschließlich für
gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
(5) Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der
Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit
verliert.

§ 23 Inkrafttreten

(1) Diese Satzung wurde auf der Gründungsversammlung am 28.02.2009
beschlossen.
(2) Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

§ 24 Regelung zur Unterbringung und Versorgung von Vereinstieren/Pflegetieren

(1) Über die Aufnahme von Vereinstieren entscheidet der Vorstand.
(2) Der Vorstand entscheidet gemäß des Vereinszwecks und im Sinne der Tiere über Art
und Ort der Unterbringung von Vereinstieren
(3) Übernimmt ein Mitglied, in Absprache mit dem Vorstand, ein
Vereinstier privat zur Pflege verpflichtet sich das Mitglied vom Tag der Übergabe
Futter und allgemeine Pflegekosten (Einstreu, Unterbringung, Arbeitszeit etc.) selbst
zu tragen. Die Kosten für die Vereinstiere, welche in der, dem Verein angehörenden
Pflegestation, untergebracht sind, bleiben hiervon unberührt.
(4) Die tierärztliche, medizinische oder alternativmedizinische Versorgung von
Vereinstieren ist durch den Vorstand zu genehmigen. Die Genehmigung erfolgt
schriftlich (per E-Mail). Ausnahmen wenn Gefahr im Verzug ist werden ergänzend zur
Vereinssatzung im Rahmen des abzuschließenden Pflegevertrages geregelt.
(5) Falls eine erforderliche Notfallversorgung einen Kostenrahmen von 250,00 €
übersteigt ist die Behandlung zwingend vorher durch den Vorstand zu genehmigen.
Bei Zuwiderhandlung erlischt der Anspruch auf Kostenübernahme durch den Verein.
(6) Verstößt eine tierärztliche oder anderweitige medizinische oder alternativmedizinische
Behandlung gegen den Vereinszweck oder ist als grundsätzlich tierschutzwidrig
einzustufen, kann der Vorstand diese untersagen.
(7) Tierarztrechnungen für Vereinstiere, welche durch den Verein bezahlt werden sollen,
sind innerhalb von 6 Monaten nach Erhalt dem Kassenwart vorzulegen. Bei
Zuwiderhandlung erlischt der Anspruch auf Erstattung.

 

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